Kieferfehlstellungen

In der Kieferorthopädie erkennt man einen gesunden Kiefer an bestimmten Merkmalen. Zum Beispiel an den symmetrisch angeordneten Zähnen, zwischen denen sich ein nicht zu großer oder zu kleiner Abstand befindet. Im besten Fall besteht ein harmonisches Größenverhältnis beider Kiefer zueinander, damit die Zähne bei geschlossenem Mund übereinander liegen. Dieser Idealfall trifft jedoch nur selten zu. Denn die wenigsten Menschen sind mit einem perfekten Gebiss gesegnet. Das gute ist, dass bei manchen Kieferfehlstellung eine Korrektur oder eine Behandlung nicht nötig ist. Kommt es zu einer solchen Diagnose und bleiben frei von Symptomen und Beschwerden, können diese Patienten trotzdem ein unbeschwertes Leben führen.   Auf der anderen Seite, gibt es genauso Fälle, bei denen die Ursachen behandelt werden müssen. Fehlstellungen, falsch liegende Zähne oder einer von zahlreichen anderen Gründen für Beschwerden sind keine Seltenheit. In Panik verfallen muss man deshalb heutzutage nicht mehr. Durch die Kieferorthopädie lassen sich Fehlstellungen und die entsprechenden Symptome behandeln und korrigieren. Die Basis dafür bildet eine korrekte Diagnose. Komplexe Kieferfehlstellungen, für die eine Operation nötig wird, kann durch eine frühzeitige Behandlung in den meisten Fällen vermieden werden. 

Kreuzbiss

Im Vergleich zu anderen Fehlstellungen kommt der Kreuzbiss eher häufiger vor. Er kann sich körperlich wie psychisch negativ auf die betroffenen Patienten auswirken. Eine professionelle kieferorthopädische Behandlung ist neben ästhetischen Beweggründen vor allem auch aus medizinischen Gesichtspunkten zwingend notwendig. Wird ein Kreuzbiss früh erkannt und auch behandelt, lassen sich die Auswirkungen dieser Fehlstellungen gut beseitigen.