Wichtige Früherkennung: So verhindern Sie rechtzeitig Zahn- und Kieferfehlstellungen bei Kindern

„Je früher, desto besser“… – kaum ein Sprichwort passt besser zur Kieferorthopädie als dieses. Bereits durch die frühe Erkennung typischer Merkmale und Symptome, können bei Kindern im Alter von 4 bis 9 Jahren rechtzeitig mögliche Zahn- und Kieferfehlstellungen erkannt und erfolgreich behandelt werden. Die Vorteile liegen auf der Hand: Einerseits ersparen Eltern ihren Kindern unnötige und langwierige Behandlungen aufgrund zu spät entdeckter Fehlstellungen. Andererseits verhindert der frühe Besuch beim Kieferorthopäden mögliche Spätfolgen und komplizierte Eingriffe. Und das Beste: eine frühe Behandlung wird von den Krankenkassen übernommen!

Kieferorthopädische-Frühbehandlung-KFO-Arndts-Düsseldorf

Klingt toll? Ist es auch – sofern man die typischen Anzeichen erkennt und behandelt. Auf diese Merkmale sollten Eltern bei ihren Kindern achten:

  • frühzeitiger Verlust von Milchzähnen
  • offener Biss
  • Kreuzbiss
  • Extremer Platzverlust zwischen den Zähnen
  • Überbiss größer als 9 Millimeter
  • Umgekehrter Überbiss: wenn die Unterkieferzähne vor den Oberkieferzähnen stehen

Wer eines oder gar mehrere dieser Symptome bei seinen Kindern entdeckt, sollte umgehend handeln und einen Termin in einer kieferorthopädischen Fachpraxis vereinbaren. In den meisten Fällen folgt auf die Diagnose eine routinemäßige Therapie mit losen, herausnehmbaren Zahnspangen. Wie die Erfahrung zeigt, kommt es kurze Zeit darauf – etwa ab dem 10. Lebensjahr – zu einer Hauptbehandlung mit fester Zahnspange. Dank dieser Therapie verringern sich mögliche Folgeschäden und komplexe Behandlungen im Jugend- oder Erwachsenenalter deutlich.

Gründe, weshalb es bereits im Kindesalter zu anfänglichen Fehlstellungen und Zahnverschiebungen kommt, gibt es genug. Auch hier lohnt sich der genaue Blick, denn nur wer die Ursachen erkennt und entsprechend handelt, kann schlimme Fehlstellungen von Zähnen und Kiefern leicht verhindern

Diese Ursachen können bei Kindern zu Zahnfehlstellungen führen:

  • Schnuller
  • Daumenlutschen
  • Falsches Schluckmuster
  • Wangenbeißen / Wangensaugen
  • Einlagerung der Unterlippe
  • Mundatmung
  • Sprachstörungen (etwa Lispeln)
  • Unfälle
  • Anomalien / Missbildungen

All diese Ursachen behandeln wir in unserer Praxis in enger Zusammenarbeit mit unseren Patienten, Eltern und – je nach Ursache – Experten wie Logopäden oder HNO-Ärzten. Wir gewöhnen Kindern auf spielerische Weise die „schlechten Angewohnheiten“ ab – zum Beispiel mit lustigen „Lutschkalendern“. Da auch das Thema Ernährung eine zentrale Rolle spielt – etwa bei frühzeitigem Milchzahnverlust – helfen wir Eltern und Kindern mit Ernährungs- und Zahnpflegetipps.

Sie wollen mehr erfahren? Schauen Sie doch einfach mit Ihren Kindern in unserer kieferorthopädischen Praxis vorbei – wir beraten Sie gerne rund um das Thema Früherkennung von Zahn- und Kieferfehlstellungen und deren Behandlungsmöglichkeiten.

Bis dahin wünschen wir Ihnen weiterhin alles Gute!

Dr. Silke Arndts, Moritz Arndts und das gesamte Praxis Team